WAS IST SCHEMATHERAPIE?

Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie durch Jeffrey Young (New York).

 

Sie wird besonders bei lang anhaltenden psychischen Störungen, die sich auf die Charaktereigenschaften beziehen, eingesetzt. Bei der Therapie von Persönlichkeitsakzentuierungen/Persönlichkeitsstörungen, chronischen Depressionen,  lang anhaltenden Angststörungen, Substanzmissbrauch und Essstörungen zeigt sie sich als sehr effektiv.

 

Frustrierte Bedürfnisse im Kindesalter führen oft zur Entstehung dysfunktionaler Schemata. Somit wird mit den emotionalen Strukturen der Kindheit gearbeitet, die das Verhalten unbewusst steuern. 

 

Emotionsaktivierende Interventionen und eine begrenzte Nachbeelterung sind Teil dieser Therapieform. So können Beziehungserfahrungen korrigiert werden und nachreifen.

Die Techniken der Imagination, kognitiven Neubewertung und Stuhldialoge werden sehr effizient angewandt.